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Curveman: Ostern, und was mir dazu einfällt

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by SugarShape

Der Oster Geschenke Guide für Männer

„Na Schatz, was schenkst Du mir zu Ostern?“

Eine typische männliche Reaktion auf diese immer wieder überraschende und rücksichtslose Frage: „Ostern? Geschenke? Ähh, ne, weiß ich nicht, schenkt man da was?“

Eine klare Antwort: Ja, man schenkt etwas! Klar ist Ostern jetzt nicht Weihnachten und nicht der Geburtstag. Man sollte seiner Liebsten (Angebeteten,  Frau oder Freundin) aber trotzdem zu diesem Anlass etwas Schönes und von Herzen kommendes schenken. Doch jetzt kommt der gemeine Trick… Wenn man (Mann) im Dezember schon zu Schweißausbrüchen neigt, wenn es um ein passendes Geschenk für das weibliche Gegenstück geht, dann ist man Ostern fast so arm dran wie ein Wanderer mit Sandalen und T-Shirt auf dem Weg zum Mount Everest. Das Problem ist einfach, dass die vielen praktischen Tipps, die man in Zeitschriften und diversen Seiten im Internet zu Weihnachten bekommt, eben zu Ostern kaum oder nichts zum Besten geben. Dann fühlt man sich als Mann oft alleine gelassen und auf sich selbst gestellt. Daher schreibe ich diese Zeilen, um den vielen Männern da draußen ein Leuchtfeuer der Hoffnung zu geben, eine Laterne der Weisheit in der tiefen Dunkelheit.

Ostern hat ja neben der christlichen auch eine andere, viel ältere Bedeutung. Da geht es um Fruchtbarkeit und das Erwachen der Natur. Und wenn man das mit Frauen in Verbindung setzt, fällt auch dem schlichtesten Gemüt dazu etwas ein, oder? Wie wäre es daher mit schicker Wäsche, mit Dessous und Konsorten? Da hat man ja als Mann auch etwas davon. Ein Geschenk mit einem nachhaltigen Wert für den Verschenker sozusagen. Ich finde, schöne Unterwäsche zu verschenken, adelt den Mann. Er sticht aus der Masse der Pralinen- und Blumengestecküberreicher heraus und zeigt Geschmack und Klasse. Schöne Unterwäsche zeigt der Frau, dass man sich mit ihr und ihren Formen auseinandersetzt – und das ist doch schon mal was.

Also, rein in den nächsten Dessousladen oder viel besser gleich online bestellen. Was, Du weißt die BH-Größe Deiner Liebsten nicht? Macht nichts, Deine bessere Hälfte im Zweifel auch nicht, denn 80% aller Frauen tragen die falsche Größe!

Ich hab jetzt zum Schluss einen sehr, sehr geilen Tipp:

Einfach einen Gutschein von SugarShape verschenken! Die gibt es sogar schon tiptop fertig eingepackt – ein Traum für uns Männer! Ihr könnt Euch beraten lassen, ihre richtige Größe zusammen ausmessen und Deine Frau kann sich dann ganz bequem einen supergeilen BH und das dazu passende Höschen selber aussuchen und bestellen. Ich verspreche Dir zu Ostern glänzende Augen und ein Küsschen…

Geschenk Ostern Frau

 Also, frohe Ostern!

 
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Curveman: Wenn ich für einen Tag eine Frau wäre…

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by SugarShape

Ich bin gerne ein Mann, sehr gerne sogar, aber als Gedankenexperiment finde ich es durchaus interessant, mal einen Tag mit Rock, langen Haaren und natürlich mit Brüsten rumzulaufen.

(Eine Sache vorweg: Es geht hier nicht um ernsthafte Dinge wie Transgender oder Crossdressing, sondern einfach nur um die (ziemlich infantilen) Fantasien eines Bloggers.)

Ich wache eines Morgens auf und es durchzucken mich tausend abgefahrene Gedanken gleichzeitig. Dinge, über die ich eigentlich noch nie so richtig nachgedacht habe. Irgendwie beängstigend und doch irgendwie geil. In meinem Kopf leuchtet es so hell und strahlend wie der Christbaumschmuck auf der Hamburger Alster. Ich springe aus meinem Bett, mach meine Musikanlage an, putze mir Zähne und checke schon mal meine Mails. Moment mal, warum klappt das auf einmal alles gleichzeitig? Ohne Zahnpastaschaum auf der Tastatur oder (was viel schlimmer ist) einer CD in meinem Mund? Ich sehe langsam an mir herunter und bemerke, dass ich eine Frau geworden bin! Ich studiere begeistert meine körperlichen Veränderungen, vor allem meine Brüste. Ich finde sie wunderschön.

Ich entschließe mich daher erst mal stundenlang zu duschen und alles (alles!) zu erforschen. Herrlich! Ich sage alle Termine ab und verbringe die nächsten Stunden in meinem Bad. Der Spiegel ist schon längst beschlagen vom dicken Wasserdampf der Dusche, ich mache mir mit dem Handtuch ein kleines Sichtfenster und fange an, mich zu schminken.

Ich wähle das große, das ganz große Programm. Diese ganzen abgefahrenen Sachen, die ich immer bei meiner Liebsten sehe. All diese kleinen Fläschchen und Döschen und Tübchen und Tiegelchen wollen ausprobiert werden. Ich will auf jeden Fall Fake Lashes auftragen, Extensions reinmachen und aufgeklebte Fingernägel benutzen. In rot natürlich, oder gibt es die etwa nur farblos und muss man die dann noch lackieren?  Keine Ahnung.  Dann noch Lipgloss, ganz dick, Rouge mit der ganzen Hand auftragen und zwei ganze Kajalstifte um die Auge verteilen. Cool, ich sehe aus wie eine richtig krasse Drag Queen (kein Wunder eigentlich), aber ich bin ja echt, richtig echt!

Nach 3,5 Stunden bin ich dann grad so fertig.

Hey, das ist völlig OK, weil ich n Mädchen bin, weil ich n Määäääädchen bin.

Was kommt dann? Klar SHOOOOPPPPING!

Ich gehe durch die Fußgängerzone und bleibe bei jedem halbwegs interessanten Schaufenster stehen (auch bei so oberkomischen Läden wie Pimkie, oder wie heißt das noch?).  Ich probiere 4 Millionen Kleidchen, Blusen, Tops und natürlich BHs an. Endlich keine graue Theorie mehr, sondern die ganzen verschiedenen Formen und Funktionen am eigenen Leib ausprobieren. Mit Bügel, und mit ohne, wattiert, Push Up, Balconette, das ganze Sortiment. Ich verbringe Stunden in einem einzigen Laden und es ist das Normalste der Welt, dass ich noch nicht mal komisch angesehen werde, wenn ich außer einem roten Haarreifen Nichts kaufe.

Als ich lächelnd aus dem Laden gehe, sehe ich ein paar andere Frauen, die zu tuscheln anfangen als sie mich sehen. Nicht so nett. Egal. Ich will noch unbedingt zum Friseur. Hab mir zwar heute Morgen erst so lockige Extensions reingeklebt aber irgendwie hängen die komisch schräg. Beim Friseur angekommen, entschließe ich mich dazu, die Extension rauszunehmen und meine Haare pink zu färben. Kein Problem für die nette Friseurin aus Thüringen. Ich lese dabei Gala, Cover, InStyle und noch ganz viele andere Magazine und auf einmal verstehe ich, warum das Frauen so toll finden.

Nach zwei Stunden sehen meine Haare total super aus. Das Pink ist schrill und zum Glück habe ich so viel Farbe im Gesicht, dass meine neuen Haare mich nicht blass machen. Geht ja gar nicht bei so viel Make Up.

Huch, es ist ja mittlerweile schon halb acht. Der Tag ist fast rum. Ich fahre schnell nach Haus, setze mich aufs Sofa, schau mir einen Film mit Robert Pattinson an (nicht Twilight, so weit geht es dann doch nicht), mach den Ton aus, mach mir die Nägel neu, esse Yoghurette dabei,  rufe meine beste Freundin an, erzähle von meinem schönen Tag, lästere wild über Kristen Stewart, schicke ihr ein Küsschen durch die Leitung und lege auf.

Ich schnappe mir meinen Laptop und surfe, wie ich noch nie durch das Netz gesurft bin. Es ist schon verrückt, wie gut mein Browser ist und wie viele Seiten man gleichzeitig aufhaben kann. Modeblogs, Onlineshops, FB, Twitter, es mögen wohl Tausende sein…

Dann werde ich ein bisschen müde, mach aber nur die gröbste Farbe von meinem Gesicht ab und lege mich mit Wollstrümpfen und Jogginghose ins Bett, lese „50 Shades of Grey“ und schlafe zufrieden ein.

Gute Nacht!

- Der Curveman

 
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Curveman: Shoppen oder was?

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by SugarShape

"Frauen shoppen anders als Männer."Das ist bekannt und nicht besonders aufregend, oder doch?

Was bedeutet diese Erkenntnis für das 21. Jahrhundert und vor allem für Onlineshops?

Dass Frauen anders ticken und anders in der Konsumwelt unterwegs sind als Männer, ist auch jenseits des Mario Barth Universums verstanden und akzeptiert. Übrigens: den größten Liebesbeweis, den Männer Frauen zeigen können, ist daher der samstägliche IKEA-Besuch. Vergesst den Blumenstrauß, Schmuck oder das gut gemeinte Buch! Wenn Männer ihre Frauen wirklich lieben, dann stellen sie sich dieser Herausforderung. Warum das so unfassbar schwierig für die meisten Männer ist?

Frauen wollen shoppen, Männer einkaufen! 

Oder besser gesagt, Männer wollen mit guten, bezahlbaren Waren möglichst schnell wieder nach Hause.

Für Frauen ist das maximal ein schöner Nebeneffekt.

Früher gab es den schönen Begriff: Schaufensterbummel. Das klang so nach neu gestalteter Einkaufspassage und aufgerüschter Fußgängerzone. Heute heißt das  Windowshopping, funktioniert aber nach einem ganz ähnlichen Prinzip. Es geht offenbar nicht nur um den Erwerb von schönen Dingen, sondern um das Erlebnis an sich. In schwedischen Möbelhäusern wird diese weibliche Schwäche schamlos ausgenutzt, und aufs Gemeinste ausgebeutet. Und wer leidet am meisten darunter? Eben. Ich brauche jedes Mal ein paar Hot Dogs, mit extra viel Soße (ich essen so einen Dreck sonst NIE), um mich wieder ins Lot zu bringen.

Dass Frauen wirklich anders sind, zeigt sich auch an der Auswahl von Kleidern, die sie in die Umkleidekabine zum “eben mal überprobieren” mitnehmen. Na klar, sind das immer mehr als die erlaubte Anzahl. In der Männerabteilung sucht man vergeblich ein Schild mit der Aufschrift: “Maximal 7 Teile”. Kein Mann würde mehr als 7 Teile mit in die Umkleide nehmen, keiner, niemals!

Wenn ich mir vorstelle (das Grauen, das Grauen), mich mit so vielen Klamotten in eine stinkende Umkleide zu begeben, mich auf einem Quadratmeter hundertmal umzuziehen, denke ich mit Freuden an die letzte Wurzelbehandlung bei meinem Zahnarzt. Aber, jetzt kommt es! Frauen macht genau dies einen Riesenspaß! Es ist ein Erlebnis, ein (neudeutsch) Event! Und hier gebe ich, auch wenn es wehtut, Herrn Barth recht: Frauen sind anders als Männer!!!

Deshalb stehe ich ja total auf Onlineshopping. Ich sag nur: ein Klick, gekauft, auf Wiedersehen! Selbstverständlich lieben Frauen Onlineshopping auch, wenn ich da zum Beispiel an diese Schuhversandbude denke. Aber bestimmt surfen Frauen viiiiel länger auf den einzelnen Seiten im Netz rum, oder? Dann klicken sie, packen was in den Warenkorb, machen gleichzeitig 129 andere Onlineshops in ihrem Browser auf und vergleichen und überlegen, klicken die Vergrößerungstaste, schauen sich Produktvideos an (Uiii, der BH sieht ja toll aus) usw…

In diesem Fall macht mir das aber gar nichts aus. Sollen sie nur klicken, was die Fingerkuppen (und die Kreditkarten) hergeben, denn ich muss ja nicht mehr erniedrigenderweise mit 8 H&M Tüten vor der Damenumkleide warten und den Satz hören: “Bin gleich fertig, Schatz” oder bei der schwedischen Variante: “Wir brauchen noch neue Teelichter, die sind im Erdgeschoss, neben den Vasen, ohhhh, genau, Vasen brauchen wir auch noch…”

DSL und Flattarifen sei Dank, sie sind ein Stück Freiheit für uns Männer, ein Stück Lebensqualität, der Segen des 21. Jahrhundert! Danke Herr Internet, kannst mal gerne zum Grillen und zum Bier (kann man auch online ordern)  vorbei kommen. 

 
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Curveman: Busenwunder

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Was ist eigentlich ein Busenwunder?

Als kleiner Junge habe ich auf unserem alten Schwarz-Weiß Fernseher immer wieder Klassiker der Filmgeschichte geguckt. Ob nun Charlie Chaplin, Ben Hur oder 12 Uhr mittags. Ich kann mich noch genau an einen Film erinnern, in dem Gina Lollobrigida mitspielte. Titel und Inhalt des Streifens sind mir entfallen. Nur dunkel sehe ich diese rassige Italienerin noch auf einer Kutsche sitzen und Pferde antreiben. Viel wichtiger war bei diesem Erlebnis die Aussage meiner Mutter. Sie sagte, Gina sei nicht unbedingt eine Schauspielerin, sondern ein Busenwunder. Aha: Ein Busenwunder! Ich habe mich damals nicht getraut, meine Mutter zu fragen, was genau denn ein Busenwunder sei. Wann ist eine Frau ein Busenwunder? Muss diese Frau dafür immer einen Wunderbusen haben? Ist jede Frau mit einem Busen über einer gewissen Größe ein Wunder? Ein Busenwunder?

Diese Fragen haben mich schon als kleiner Junge gequält, eine eindeutige Antwort habe ich immer noch nicht. Und noch etwas quält mich als ungelöstes Rätsel der Menschheit: gibt es ein Unterschied zwischen einem Sexsymbol und einem Busenwunder?

Hier der Versuch einer Lösung (oder eher eine kleine Spurensuche):

Wenn man sich die Fotos aus der Zeit von Lollobrigida anschaut, dann bleibt dort viel, sehr viel Raum für Imagination, wie es unter den vielen Schichten Stoff wohl wirklich aussah. Der damalige Zeitgeschmack formte den Busen in eine eher ägyptische Richtung. Ägyptisch, also eher wie Pyramiden auf einer runden Grundfläche, auch Kegel genannt. Hier hat sich offenbar in der ästhetischen Auffassung sehr viel verändert. Ist das jetzt ein Wunder, oder was?

Und noch etwas Komisches: Zu dieser Zeit weilte auf unserer schönen Erde der ultimative Maßstab zeitloser Sexiness: Marilyn Monroe! Meiner Meinung nach war sie ein eindeutiges Sexsymbol und kein Busenwunder, oder? Nackt gesehen hat sie damals (fast) keiner, aber einen schönen Busen hat sie gehabt.

Ein gutes Jahrzehnt später gab es eine junge Dame aus England, die auch zwischen den Stühlen saß, oder besser gesagt im knappen (knappsten) Outfit lasziv zwischen den Stühlen stand. Es war die “Sängerin” Samantha Fox. Auch hier machte fast selbstverständlich die Bezeichnung “Busenwunder” die Runde. Also, Samantha hat gesungen, hatte sogar einen Riesenhit “Touch me”, aber eigentlich hatte sie niemand als Musikerin auf der Reihe, sondern eher als Medienphänomen. Ich muss gestehen, dass ich damals mit dem Begriff Medienphänomen bestimmt noch nichts hätte anfangen können. Ich mochte Samantha Fox sehr, sehr gerne. Auf eine Weise, wie man nur als pubertierender Junge eine Frau mögen kann. (Hüstel…)

Wie schon gesagt, hat man dieses Ausnahmetalent der britischen Musikszene immer mit dem Begriff “Busenwunder” verbunden und nicht so sehr als “Sexsymbol”. Gibt es da vielleicht einen Unterschied? Die freizügigen 80er zum Dank, weiß man und ich ganz genau wie ein Busenwunder ohne (in diesem Fall total lästigen) Hüllen ausschaut. Ein Wunder? Kann sein, auf jeden Fall hübsch anzusehen. Kein Sexsymbol, sondern “nur” ein Busenwunder. Auch in Ordnung. Aber warum ist das so?

Die Zeiten haben sich geändert. Heute ist Porno fast schon normal, Nacktheit tagtäglich, ein blanker Busen überhaupt kein Aufreger mehr. Trotzdem gibt es Frauen, die sich bewusst nicht bei jeder Gelegenheit ausziehen, sondern eher mit versteckten Reizen punkten. Glamour- oder Pinup-Models, nennt man das heute, so glaube ich. Ich finde das cool. Viele verdienen meiner Meinung nach wirklich die Auszeichnung “Busenwunder”. Bei manchen (eine macht sich auch für eine fernöstliche Sportart bei Deutschlands beliebtester Tageszeitung verdient) kann man nur sagen, es ist ein großes, sehr großes Wunder.

Bin ich jetzt ein Stück weiter? Kann man ein Sexsymbol sein ohne ein Busenwunder zu sein? Kann man ein Busenwunder (und einen Wunderbusen haben) ohne gleich Sexsymbol zu sein?
Was sagt Ihr? Fühlt Ihr Euch wie ein Busenwunder? Hoffentlich!

Ich mag die Auszeichnung Busenwunder bei Frauen. Nur würde ich den Begriff universeller ansetzen. Wunder gibt es immer wieder.

 
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Denocte vs. Curveman (Teil 2)

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denocte vs curveman teil2

Was passiert, wenn sich die österreichische Lingerie-Bloggerin (www.kurvendiskussionen.at) und selbsternannte Kämpferin für ein gesundes Körperbewusstsein ”Denocte” und der kurvenliebende, ehrliche, aber manchmal sehr spontane “Curveman” zu einem kleinen Skype-Plausch über das Thema <Brüste> verabreden? Lies HIER den ersten Teil!

 

Denocte: Ich meine, klar ist ein nackter Körper bei uns was Sexuelles. Aber nur, weil wir es so gewöhnt sind.

Curveman: Ich will damit sagen, dass ich gut verhüllte Brüste fast noch erotischer finde als blanke Nacktheit.

Denocte: Und nur weil wer nackt ist, geht man ja wohl kaum mit wem ins Bett. (vergleiche “Der Nackte Mann” aus How I met your mother)

Klar, ist geheimnisvoller ;)

Na, da wären wir wieder bei der Schlampendiskussion von vor ein paar Monaten. Da geh ich ja gar nicht mit dir konform, das wissen wir ;)

Curveman: Ich erinnere mich dunkel.

(blush)

Denocte: Ich bin einfach der Meinung, wir ziehen uns in erster Linie so an, dass wir uns wohl fühlen. und wenn ich mich wohl fühl,e wenn ich meinem Freund/Freundin gefalle, dann kann ich das ja mit einbeziehen. Aber diktieren soll mir das bitte niemand.

*punk face aufsetz*

Curveman: Du hast mich damals auch total falsch verstanden.

Denocte: Najaaaa. Da haben dich ja ne Menge Leute falsch verstanden. ;) Kam auf alle Fälle nicht nur bei mir mega sexistisch an.

Curveman: Sollte eigentlich genau das Gegenteil bewirken, aber so kann man sich täuschen.

Ich habe das Gefühl, dass die Wirkung die Frauen mit bestimmter Kleidung ausstrahlen, nicht immer gleich verstanden wird.

Denocte: Aber warum müssen wir denn immer “wirken”? Warum können wir nicht einfach sein?

Curveman: Ja, dieses: Männer sind so, Frauen so. Frauen wollen das, Männer nur dies. Diese ganze Soße…

Denocte: Ja, aber warum bitte schreibst du dann so? Also, tschuldigung, aber das passt gar nicht zusammen. Lies dir doch den Schlampenartikel durch! Der ist außer chauvinistisch nur noch peinlich, wenn du dann die Slutwalks zitierst…

Curveman: Doch das passt schon. Ich bin postgender und stehe trotzdem total auf Brüste und sexy outfits. Gestern war ich an der Kasse bei Penny und habe mit meiner Freundin eingekauft. Dann hat sie bezahlt und der Kommentar war: “Das macht doch immer der Mann”. Da habe ich gesagt: „Ich bin postgender.“ Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Dame an der Kasse das verstanden hat.

Denocte: ^^ Hat sie höchstwahrscheinlich nicht. Aber solange dieses Bild noch in vielen Köpfen fest ist, wird es immer schwierig sein für Menschen, die dieser “Norm” nicht entsprechen.

Curveman: Stimmt “Viva la revolucion” oder so ähnlich.

Wir sollten gemeinsam eine Kulturgeschichte der weiblichen Brüste schreiben an irgendeiner linken Uni, die Genderstudies anbietet!

Denocte: Au ja, aber ich würd‘s nicht nur der weiblichen schreiben… wär auf alle Fälle unglaublich interessant. Vielleicht find ich dann raus, wer das mit den BHs so unglaublich verhunzt hat^^

Curveman: Na, wer wohl MÄNNER

Denocte: So lang kann das noch gar nicht her sein. 50er, 60er sowas… sogar noch später.

Curveman: Also, ein Prosit auf Brüste, den Busen!

Denocte: *anstoß*

Curveman: …und nieder mit Männern, die keine Ahnung von der weiblichen Anatomie haben.

Denocte: Och, muss ja nicht jeder Ahnung davon haben, nur die Leute, die drüber schreiben ;) ))

Curveman: Haha, ich meine die Männer bei den Firmen, die BHs produzieren

Denocte: Ja, die sollten natürlich auch Ahnung haben^^ Aber das traurige ist ja, dass auch viele Frauen keine Ahnung haben, obwohl die Dinger doch gleich in Sichtweite sind…

Curveman: Dann musst du noch ganz viel bloggen… auch bei SugarShape

Denocte: Ich werds versuchen ;) Ich könnte mal über die Anatomie schreiben.

Curveman: und ich sorge weiter für aufgeregte Gemüter.

Denocte: Hatte vor kurzem erst nach einem Mammacarcinom eine Brust in der Hand. Schon krass.

Curveman: Glaube ich gerne.

Denocte: Da wird einem erst wirklich klar, warum passende BHs so wichtig sind. So viel Drüsengewebe! Und mittendrin ein Tumor… interessant,
aber gruselig.

Curveman: Schlusswort oder?

Denocte: Ja :) War auf alle Fälle sehr nett mit dir, ich hoffe wir streiten wieder mal über was ;) Aber ich war eh lieb.

Curveman: Sehr gern, aber bitte nicht mehr über das Wort Schlampen. Hat mich sehr gefreut, mit Dir über so eine wunderbaren Sachen wie Brüste und (Achtung) den! Busen zu reden.

Bis bald!

Denocte: Bis bald!

 
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Denocte vs. Curveman (Teil 1)

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denocte vs curveman teil1

Was passiert, wenn sich die österreichische Lingerie-Bloggerin (www.kurvendiskussionen.at) und selbsternannte Kämpferin für ein gesundes Körperbewusstsein ”Denocte” und der kurvenliebende, ehrliche, aber manchmal sehr spontane “Curveman” zu einem kleinen Skype-Plausch über das Thema <Brüste> verabreden? Lies jetzt den ersten Teil!

Denocte: Hallo Curveman :)

Gleich eine private Frage zu Beginn: Hast du auch ein Emblem auf der Brust, so wie Superman?

So, ich bin da… zur Rettung aller Frauen mit unpassendem BH *Hemd aufreiß*

Curveman: Nein, aber das ist eine sehr gute Idee ;)

Denocte: Dann solltest du sowas unbedingt mal machen^^

Curveman: Ein Problem würde es dann aber geben, ich würde meine Identität offen legen und das wäre nicht so cool…

Denocte: hmmmm. Clark Kent erkennt doch auch keine Sau wenn er die Brille abnimmt, also entweder Brille abnehmen oder Brille aufsetzen als Curveman ;)

Der geheimnisvolle Curveman, der da über Brüste schreibt im Blog.

Jetzt darf ich dich gleich mal auf was hinweisen, was, zu deiner Ehrenrettung, ein sehr weitverbreiteter Irrtum ist: Busen. Was ist das eigentlich?

Curveman: Muss ich darauf antworten?

Denocte: (nee ich tipp grad) Der Busen ist eigentlich die Vertiefung zwischen den Brüsten, also das Dekolletee. Oder umgangssprachlich die Brust im allgemeinen Sinn. Aber es gibt NICHT NICHT NICHT NIEMALS “die Busen” im Sinne von “die linke und rechte Brust”. Zwei Frauen haben zwei Busen, nicht vier ;)

Das macht mich immer wahnsinnig ;)

Curveman: Das wusste ich wirklich nicht. Macht aber Sinn, schließlich gibt es ja den “Busen der Natur” und selbstveständlich den Jadebusen, kennst Du den?

Denocte: Das ist wohl irgendeine Bucht, oder? Ich Binnenlandbewohner ;)

Curveman: Ja, eine Vertiefung an der Nordseeküste.

Denocte: Na, passt doch! Vertiefung = Vertiefung. Cool :) Ist mir irgendwann beim Bikini Artikel glaube ich aufgefallen.

Curveman: Ich finde ja Busen ein sehr schönes Wort, viel schöner als Brust. Dieses harte “r” stört mich irgendwie. Ich werde jetzt Busen nur noch im Singular benutzen. Wieder was gelernt

Denocte: *thumbsup* Ich mag das Wort Busen auch :) Darum stört mich die falsche Verwendung auch. *grammar nazi* Brust ist halt sehr sachlich, weshalb es im Sprachgebrauch im Alltag weniger vorkommt. Da wird dann gern mit einem Haufen mehr oder weniger schöner Worte ein sekundäres Geschlechtsmerkmal umschrieben…

Mal ehrlich, stell dir mal vor, das ERSTE womit Männer beschrieben werden, wäre der Penis. So gehts uns Frauen nämlich oft.

“Welche Freundin meinst du?” – “die mit den dicken *****”

“Welchen Freund meinst du?” – “den mit dem krummen ****”

neee, das sagt irgendwie nie wer.

Generell gibt es so viele fiese und hässliche und unschöne und unangenehme (Synästhesie rulz) Wörter für die weibliche Brust – warum?

Curveman: Stimmt. Ich hab da auch schon drüber nachgedacht.
Es liegt daran, wie Brüste inszeniert werden. Das ist ja total unterschiedlich von Frau zu Frau, oder? Ich meine: hautenges Top, super tiefen Ausschnitt, da ist es schwer, auf den ersten Blick etwas anderes auszumachen.

Denocte: Naja, klar. Ob ich oben ohne, mit durchsichtigem Top oder in hochgeschlossener Bluse rumlaufe – da ist natürlich ein Unterschied. Und klar, sieht man da hin. Aber darüber dann Kommentare zu machen – hm, nee. Wenn ich mit tiefem Ausschnitt rumlaufen will, lauf ich so rum…

Curveman: Was ist denn Dein Lieblingswort für Brüste?

Denocte: Ich sag eigentlich immer nur Brüste

Curveman: hmmmm… ich nicht…

Denocte: Was ich nicht mag ist leichter… Ich mag auf alle Fälle nicht: Titten. uah. Das klingt so… hart. nee.

Was ist dein Lieblingswort?

Curveman: Das kommt drauf an. Busen finde ich viel sinnlicher. Ich mag auch die Umschreibung “Dinger”, aber es muss dann irgendwie liebevoll sein. Und wenn man im Bett mit einer Frau ist, dann gehen auch andere Worte, aber die sind dann halt eher privat

Denocte: Oder bei mir im Dialekt: “Depf” (Töpfe) – hallooooo, das sind keine Töpfe…

Curveman: ne, das klingt fies

Denocte: und wenn‘s um mich geht mein absolutes Un-wort: Bügelbrett.

Also irgendwie ist ja einfach alles verkehrt: wenig Oberweite = Brett, viel Oberweite = dicke T*tten…

Ja, Busen ist schön. Meerbusen, Busen der Natur, klingt einfach viel weicher.

Oder auch wahrscheinlich eher südlicher: Holz vor der Hütte. Ich mein – weeer bitte kommt auf solche Ideen? Holz? Hütte? hallo?

Curveman: Also das Wort Titten ist für mich nicht per se eine schlechte Beschreibung. Es ist im Kontext auch eine Bereicherung. Aber, so etwas kann eben auch abfällig klingen, so wie: “Die hat ja geile Titten!”

Holz und Hütte ist bestimmt aus Süddeutschland ;)

Denocte: ja^^ aber trotzdem. ich bin doch keine Hütte, hallo ;)

Ja, vielleicht ist T*tten auch nur so unangenehm, weil man da einfach gleich eine ganze Meinung dazu verbindet. Das kann schon sein. Böse finde ich auch: Mäusefäustchen.

Curveman: Ihhhhhh. Das ist abstoßend

Denocte: exakt meine Reaktion^^

Curveman: soll ich dir mein absolutes Negativ-Beispiel nennen? da wird mir immer schlecht…

Denocte: *eiscreme wegleg*

Curveman: wirklich sagen?

Denocte: ja ;)

Curveman: Quarktaschen (puke)

Denocte: ähh… ja…. neee.

Curveman: :D Ich finde jeden Begriff, der mit Milch assoziiert, schlimm

Denocte: interessant. warum? ich meine, das ist doch der ursprüngliche Sinn der Dinger. Ich finde diese Übersexualisierung der Brüste irgendwie schade.

Curveman: Ja, aber das möchte man doch eher nicht im Kopf haben, wenn man einen Busen streichelt und liebkost

Denocte: aber wieso nicht? Ich meine, Sex ist nunmal ursprünglich auch nicht nur zur allgemeinen Unterhaltung da. Warum muss man da so ausblenden, dass Brüste die geniale Aufgabe haben, Milch für Säuglinge zu geben?

Curveman: Weil ich kein Säugling bin und trotzdem daran saugen möchte (manchmal)

Denocte: ja, daran hindert dich ja auch niemand. also, wenn deine Partnerin damit einverstanden ist ;) Gerade in den USA wird ja auch immer mehr die Brust total zwiegespalten betrachtet: es werden Unmengen von Nipplepads verkauft, die man auf die Brustwarze klebt damit man nicht durch den BH einen stehenden Nippel sehen kann, Stillen in der Öffentlichkeit ist ein absolutes No-go und andererseits wird die Brust in ihrem sexuellen Kontext aber immens betont, sollte rund und “perfekt” sein und wenn möglich genau ins Schema XY passen.

Curveman: Das finde ich total schlimm. Ich liebe “Nippelalarm”

Denocte: Die stehen aber nicht, um dir eine Freude zu machen ;)

Curveman: Die ganze Diskussion “Stillen in der Öffentlichkeit” ist ja echt aus den Fugen geraten. Ich bemerke, dass schwangere Frauen und stillenden Mütter sehr sinnlich und selbstbewußt mit ihrem Körper umgehen, das finde ich sehr schön. Grad auch bei Frauen, die damit
sonst Probleme haben.

Denocte: Das stimmt, das finde ich auch total toll.

Curveman: Also Denocte! So geht das nicht! Wir fetzen uns ja gar nicht!!!

Denocte: ach, ich kann auch anders ;)  Denn du siehst es ja selber, du denkst bei Brust auch nur “boah, Sex”

Curveman: Ähhh, ja. Stimmt

Denocte: und nicht “he cool, da kommt Milch raus, wenns notwendig ist, und beim Sex ist ja auch toll” Und damit du auch schön nicht daran erinnert wirst, verwendet man Wörter die möglichst wenig an die ursprüngliche Bedeutung erinnern. Dabei schließt das eine doch das andere keinesfalls aus!

Curveman: (blush) ertappt.

Denocte: Aber es geht ja auch den jungen Frauen selber so. Die Brust wird sehr zweispältig wahrgenommen, was auch zB Brafitting und Krebsvorsorge extrem erschwert. Junge Mädchen WOLLEN sich nicht selber abtasten, die finden das befremdlich, weil das sofort was sexuelles für sie ist… Auf alle Fälle: long story short: Ich bin für eine ganzheitlichere Betrachtungsweise von Brüsten.

Curveman: Na, du hast schon recht, dass Männer wahrscheinlich Brüste immer mit Sex in Verbindung bringen. Ich finde das bei Naturvölkern so abgefahren. Da haben die jungen Frauen so mega feste pralle Brüste, laufen “Oben ohne” rum und dann sind da gestandenen Frauen, bei denen die Brüste einfach mitgenommen aussehen.

Beides ist cool, und kein Aufreger

Ich frage mich, wie das für die Männer ist…

Denocte: …..

Ok, jetzt fangen wir gleich an zu streiten.

für die männer? was sollte denn da für die männer anders sein?

Die haben dort kein TV, das ihnen erklärt, wie ne perfekte Brust auszuschauen hat. Sondern die kennen die Realität, die wissen dass jeder
Mensch anders ist!

Curveman: Wenn man ständig mit nackten Brüsten konfrontiert wird. Ich meine, ist das dann noch ein sexueller Reiz?

Denocte: *kopf-wand*

Stell dir deine Freundin vor oder meinetwegen irgendne Frau, die du heiß findest.

Curveman: Mach ich grad, ist das gleiche

Denocte: ok? gut.

Stell dir vor, du würdest sie jeden Tag immer nur nackt rumlaufen sehen und jetzt erklär mir, du würdest sie in 5 Jahren nicht immer noch heiß finden.

Curveman: Wow, jetzt hast du mich an den Eiern

Denocte:  *quetsch*

to be continued

 

(Anmerkung der Redaktion: Bei diesem Gespräch ist kein Curveman zu Schaden gekommen…) ;)

 
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Curveman: Der “I-Punkt” oder “Warum ich Nippel so gerne mag”

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nippelalarm curvemanWarum hat so etwas Schönes so einen unfassbar hässlichen Namen? Ich rede vom urdeutschen Wort: Brustwarze. Warze? Das klingt nicht hübsch und man möchte Warzen ja eigentlich auch nicht in den Mund nehmen, oder? Ich meine, wer nuckelt sonst schon gerne an Warzen herum oder liebkost sie oder streichelt sie oder macht “was weiß ich denn” damit. Ich benutze daher viel lieber den eingedeutschten englischen Begriff: Nippel. Man darf die “P’s” dabei ruhig hart aussprechen, finde ich.

Also Nippel mit hartem P sind etwas sehr, sehr hübsches. Ich finde, dass alle Formen und Farben schön und attraktiv sind. Ob nun eher dunkel oder hell, groß oder klein, mit großen Höfen (wieder so ein merkwürdiges Wort, aber ich habe leider noch keinen Ersatz gefunden) oder ganz kleinen Miniuntersetzern. Nippel sind nicht weniger als die Krönung eines schönen Busens.

Interessanterweise habe ich die Erfahrung gemacht, dass Frauen sehr viel empfindlicher auf ungewöhnliche Formen und allgemein ungewöhnliches Aussehen reagieren. Wo Männer vielleicht sagen: „Ohh, abgefahrene Form, cool!”, habe ich bei Frau oft eher andere Dinge gehört. Komisch, oder? Das Schöne an Brüsten ist für mich ihre Vielfalt und dazu gehören erst recht die Nippel dazu. Ob sie nun so groß wie Waldbeeren, oder so flächig wie Shitake Pilze sind.

Selbstverständlich spare ich das Thema, welches landläufig unter dem Titel “Nippelalarm” kursiert, hier nicht aus. Ich finde es übrigens eines der schönsten Phänomene auf diesem Planeten. Nur ein romantischer Sonnenuntergang am Meer oder das Empire State Building im Nebel reichen daran. Es ist einfach eine Offenbarung zu sehen, wie Brüste auf einmal zu leben beginnen. Ich bin klug genug zu wissen oder habe mit genügend Frauen gesprochen, dass die Verhärtung der Nippel nicht unbedingt etwas mit Erregung zu tun hat. Klar, ist bekannt, macht aber für mich keinen Unterschied. Die kleinen Dinger sagen einfach “Hallo” und ich grüße zurück. So einfach, so wunderbar.

 
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Curveman: Atombusen (oder was geschah wirklich auf dem Bikini Atoll?)

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Seitdem ich denken kann und mich für das weibliche Geschlecht interessiere, stolpere ich immer wieder über das Wort Atombusen. Meine ältere Schwester hatte eine Freundin, die so eine Art Busen hatte. Das erzählte sie zumindest immer wieder am Esstisch. Da saß also der Mini-Curveman (noch grün hinter den Ohren, ein Drei-Käse-Hoch) am Tisch mit seinen Eltern und seiner Schwester, die ständig über dieses Phänomen plauderte. Selbstverständlich benutze sie damals das Wort Phänomen nicht, sondern beschrieb den Zustand Ihrer Freundin mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Unbehagen.

Ich stellte mir immer wieder vor, was wohl ein Atombusen sei? In der Schule hatte ich gelernt, dass Materie aus Atomen besteht, also aus winzig kleinen Partikeln. Was also könnte ein Atombusen sein? Ein sehr, sehr kleiner Busen? So winzig wie ein Atom?

Irgendwann kam diese Freundin uns dann einmal zu Hause besuchen und da sah ich ihn das erste Mal! Er war alles andere als klein, er war groß, er war wunderbar!

Ich kann mich heute sogar noch an den beigen Pullover erinnern, der sich über ihren üppigen Atombusen spannte. Ich hatte an diesem Tag etwas sehr wichtiges gelernt: Atombusen sind große Busen! Doch die Frage blieb, warum nennt man ihn dann Atom-Busen?

Szenenwechsel

Die Badesaison naht! Die Sonne zeigt sich jeden Tag länger, es wird wärmer und Frauen tragen (wenn man Glück hat) das mit Abstand weiblichste Kleidungsstück der Geschichte: den Bikini!

Großartig, denn ich liebe Bikinis. B I K I N I, das klingt schon so schön, nach Sonne, nach Brüsten, nach Strand, nach Südsee. Ahhh, Südsee! Das wollen wir doch noch mal gründlicher untersuchen. Bikinis sind super sexy. Ich mag diese glänzenden Stoffe, den knappen Schnitt, die Farben. Im Grunde genommen ist es im Sommer an einem Strand so, dass man alle Frauen in Unterwäsche sieht! Der Strand wird zu einem riesengroßen Boudoir. Das allein ist schon ein Grund, den Sommer zu mögen und irgendwann nach L.A. auszuwandern, wo man solche Temperaturen das ganze Jahr hat.

Louis Reard

Quelle: tumblr.com

1946 hat der Franzose (typisch) Louis Réard den Bikini erfunden. Für mich fällt dieser Mann in die Kategorie „Helden des Alltags“. Ich meine, das ist ein Mann der unsere Welt wirklich schöner und reicher gemacht hat, doch wer kennt seinen Namen schon? Ich bin daher für einen jährlichen Feiertag zu Ehren von diesem Erfinder. Ewiger Ruhm und Ehre für Louis Réard!

Den Namen hat der Bikini übrigens von einer eher grausamen Zeiterscheinung. Der kalte Krieg war 1946 schon in vollem Gange und die USA wollten unbedingt ihre immer moderneren Atombomben testen. Und weil das auf dem Festland der USA schwieriger wurde, ging man eben auf abgelegene Inseln in der Südsee. Und eins dieser wunderschönen Atolle hieß Bikini. Der Name klang wohl auch in den Ohren von Louis nach Strand, ewiger Sonne und leicht bekleideten Mädchen, deshalb nannte er seine glorreiche Erfindung nach diesem Atoll.

Ist doch sonderbar, dass so etwas Wunderschönes mit etwas ganz und gar Fürchterlichem inhaltlich verbunden, oder?

Bleibt noch eine andere Brücke: Wenn ich im Sommer umringt von Bikinis bin und sich mir eine Frau mit einem besonders eindrucksvollen Bikini nähert, denke ich immer: Bombe!

 Ich wünsche uns allen einen heißen Sommer!

 
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Curveman: Von Männern und Maßbändern

Schleife
by SugarShape

Männer und Unterwäsche, das ist so ein Thema. Aktuell ist in der Werbung ein bekannter Fußballer halbnackt in mehr oder weniger attraktiven Unterhosen zu bestaunen. Und da ist die Situation wieder mal offensichtlich: um Unterwäsche zu begutachten, muss man sich nackig machen. Zum Glück gibt es da bei Männern in den meisten Fällen nur drei Größen: S, M und L. Damit ist die männliche Anatomie wohl ganz gut abgedeckt. Wenn man seine Größe kennt, ist das Anprobieren eigentlich nicht nötig. Man packt seine Unterwäsche in die Einkaufstasche und geht zur Kasse, so einfach ist das bei Männern. Klar, ein paar Grundformen gibt es noch, aber da sind Männer auch sehr treu. Einmal Boxer, immer Boxer. Einmal Brief, immer Brief…

Einigermaßen einschüchternd ist der Aufwand bei Frauen. Ich bekomme ja einiges mit von den Anstrengungen, die SugarShape betreibt, um die ideale Passform zu kreieren. Ich frage mich, wie das bei Männern wäre, wenn diese sich mit ihrer Anatomie so intensiv auseinandersetzen müssten.
Ich sage nur: Länge, Durchmesser, Form!

Es würde wahrscheinlich nur gelogen werden: “Ich habe doch nicht solche Maße, niemals!” Dann müssten Männer immer mit falsch sitzenden Teilen vorlieb nehmen, weil sie sich stets größer einschätzen würden, als sie wirklich sind. Sehr witzig wäre dann auch der Versand von Maßbändern. “Brauch ich nicht, ich kenne meine Maße, Baby!”

Also, Respekt vor Euch Frauen, wie Ihr mit Eurer Anatomie, Weiblichkeit und Euren Rundungen umgeht. Und noch etwas: Ich bin so stolz, dass ich nach ungefähr einem Jahr endlich das so unendlich komplizierte Größensystem der Frauenunterwäsche verstanden habe (Quantenmechanik ist nix dagegen). Und noch cooler finde ich, dass SugarShape mit dem Wahnsinn endlich Schluss gemacht hat. Ich muss gestehen, dass ich die Vorstellung, wie Frauen Ihre SugarShape-Größe ermitteln, auch noch ziemlich sexy finde. Schlimm, nicht wahr? ;)

Doch ein kleines Mysterium bleibt doch noch zurück. Auch eine Handvoll Männer haben sich auf sugarshape.de ein kostenfreies Maßband bestellt. Was sie wohl damit vorhaben…?

 
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Curveman: Der alte Affe Schwerkraft oder der Apfel der Verführung

Schleife
by SugarShape

SugarShape SchwerkraftApfel, Apple, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um den viel zu früh verstorbenen Steve Jobs, sondern um Sir Isaac Newton. Newton hat im hohen Alter selbst die Legende geschaffen wie er auf die Entdeckung der Schwerkraft kam (und das klingt dann auch fast schon wieder nach Jobs). Ihr kennt die Geschichte bestimmt: der Apfel, der Newton auf den Kopf fällt und er fragt sich dann, warum der Apfel vom Himmel fällt und der Mond (der schon am Himmel sichtbar war) nicht.

Diese Geschichte ist nur so gespickt mit religiöser Symbolik. Der Apfel fällt ja nicht einfach vom Himmel, sondern von einem Apfelbaum und das führt den belesenen Bildungsbürger unweigerlich zum “Baum der Erkenntnis”. Und von diesem Baum sollte man nicht essen, zumindest nicht, wenn es einem im Paradies gefällt. Schuld an der ganzen Geschichte hat (laut Genesis, das Alte Testament, nicht die Band!) selbstverständlich eine Frau. Lingeriemäßig war Eva bis dahin ja eher unbedarft und deshalb wollen wir an dieser Stelle dem „Baum der Erkenntnis“ und der lieben Schlange ausdrücklich danken, denn ohne sie gäbe es die weltweit erste Lingerie-Linie nicht (modern und hip war diese Kollektion übrigens, weil total Bio und garantiert kompostierbar).

Aber jetzt zurück zu Newton und der Gravitation. In einer Fabrik für Elastikbänder werden zum Beispiel die Längendehnungskoeffizient von verschieden Trägern ermittelt.  Um bei SugarShape einen besonders guten Tragekomfort zu erreichen, haben die beiden Gründerinnen daher verschiedene Materialien in einem speziellen Labor untersuchen lassen.  Um die Sache verständlich zu machen, wurde der Begriff Kilogramm benutzt, um die Kräfte zu beschreiben. Stimmt natürlich nicht (und das wussten die Männer in den weißen Kitteln natürlich auch), denn es geht nicht um Kilos, sondern um die Schwerkraft!

Das Design und die Konstruktion der BHs hat daher ganz viel mit Sir Isaac Newton zu tun, denn genau genommen braucht man für BHs, die am Äquator getragen werden ein ganz klein bisschen weniger Halt als für die BHs der Kundinnen, die am Nord- oder Südpol herumlaufen möchten. Warum? Weil die Gravitation am Äquator 0,5% schwächer ausfällt als an den Polen.

Wenn Frauen irgendwann auf dem Mars oder noch besser auf dem Mond spazieren gehen sollten, hätten BH Designer im wahrsten Sinne des Wortes “leichtes Spiel.”

Auf der Erde hingegen liegt die ganze Kunst in der geschickten und wohl überlegten Überlistung des alten Affen namens Schwerkraft. Es geht um Zugkräfte, Lastverteilung und Biegespannung der Metallbügel. Da steckt viel Technik dahinter und viele kluge Köpfe haben Monate lang geschwitzt und gerechnet, um Euch die erste Kollektion (die jetzt bestellbar ist) mit dem besten Tragekomfort und der schönsten Passform zu präsentieren.

Ich persönlich freue mich auch schon auf die Kollektion für die ISS (International Space Station) und dem Modell aus Carbon aber SugarShape fängt ja gerade erst an. Also, ich wünsche Euch viel Spaß mit Eurer neuen Lingerie!

 
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