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Kurventalk mit Silvana Denker

Schleife
by SugarShape

Zusammen mit dem Fotografen Oliver Denz stellte Silvana Denker das Charity-Projekt CURVeveS auf die Beine. Um zu zeigen, dass man auch jenseits der Kleidergröße 40 sinnlich, selbstbewusst und schön ist, wurden insgesamt 19 kurvige Models in einer wunderschönen Location und in traumhafter Unterwäsche abgelichtet. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf wird gespendet an die Organisation „Brustkrebs Deutschland e.V.“

SugarShape hat dieses Projekt unterstützt und ist stolz, Teil einer so tollen Sache zu sein! *HIER geht es zum Kalender*

Wir haben der Initiatorin Silvana Denker ein paar kurvige Fragen gestellt:

1. Woher kam die Idee zum Kalender? Und nach welchen Kriterien hast Du die Models ausgesucht?

Die Idee für den Kalender entstand durch eine Diskussion auf meiner Facebookseite, in der es darum ging, was denn der allgemeine Geschmack ist. Ich wurde für ein Shooting für ein bekanntes Magazin abgelehnt (ein Facebookfan hatte mich dort vorgeschlagen, ohne dass ich es wusste), mit der Begründung, ich entspräche nicht dem allgemeinen Geschmack. Irgendwann schrieb jemand „Stell doch selbst etwas auf die Beine“ und so wurde die Idee geboren, aus der sehr schnell ein ernst zu nehmendes Projekt wurde.

Bei der Auswahl der Models für den Kalender war mir wichtig, selbstbewusste Frauen zu finden. Frauen, die ausstrahlen, dass sie sich in ihrem Körper wohl fühlen und ich denke, dass ist mir ganz gut gelungen. Das waren eigentlich die einzigen Voraussetzungen. Es spielte keine Rolle, ob jemand professionell vor der Kamera steht oder nicht, auch das Alter oder die Körpergröße waren vollkommen egal.

2. Was war Dein schönster Moment beim Kalender-Shooting?

Um ehrlich zu sein, kann ich keinen einzelnen Moment herauspicken, denn alle drei Tage waren wirklich toll. Alles hat perfekt geklappt, nichts ist schief gegangen, die Mädels waren fantastisch, ebenso die Visagistinnen und Helfer und der Fotograf. Es waren alle mit Herzblut dabei und ich bin bis heute dankbar, dass ich so toll von allen unterstützt wurde. Am Ende des dritten Tages habe ich dann auch ein paar Tränen verdrückt, weil ich so gerührt war und froh, dass es so super abgelaufen ist.

3. Wie kamst Du zum Modeln und warst Du schon immer so selbstbewusst im Umgang mit Deinem Körper?

Vor der Kamera stand ich schon seit ich 18 Jahre alt war, da noch mit Kleidergröße 36/38. Damals war das alles aber nur ein Hobby für mich. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals professionell als Model arbeiten würde. 2006 habe ich angefangen zu fotografieren und habe dann auch so gut wie gar nicht mehr vor der Kamera gestanden, bis mich 2010 eine Freundin fragte, ob ich sie fotografieren würde, da sie sich für einen Plus Size Model Contest bewerben möchte. Ich schaute mir den Aufruf für diesen Wettbewerb dann selbst an (übrigens das erste Mal, dass ich von Plus Size Models las) und bewarb mich darauf hin, mittlerweile mit Kleidergröße 42/44, selbst und landete tatsächlich im Finale. Und obwohl ich nicht gewann, wurde ich kurz danach direkt in meine erste Agentur aufgenommen und hatte drei Monate später meinen ersten Job in Los Angeles.

Ich war früher nie sehr selbstbewusst, was meinen Körper angeht. Selbst in schlankeren Zeiten hatte ich Komplexe, ins Schwimmbad zu gehen fiel mir zB schwer. Es hat einige Jahre gedauert und es war ein Prozess, in dem ich gelernt habe, mich so zu lieben wie ich bin. Natürlich gibt es auch heute noch Tage, an denen ich mich nicht besonders schön finde und natürlich gibt es auch bei mir die ein oder andere Stelle an meinem Körper, an der ich mal rummäkele, aber im Großen und Ganzen mag ich mich so wie ich bin. Ich mag meine Kurven, ich mag es, fraulich auszusehen und nicht zu vergessen, haben mich genau diese Kurven ja auch erfolgreich gemacht 😉

4. Was ist Dein Lieblingsstück, um Deine Kurven zu betonen?

Ich liebe figurbetonte Kleider im Bleistiftschnitt, die die Kurven toll betonen :) Davon besitze ich einige in verschiedenen Farben und Formen.

5. Dein Tipp an alle kurvigen Frauen ist…?

Ich habe mal den schönen Spruch „Keiner hat sich selbst gemacht“ gehört, den sollte man sich vielleicht ab und an mal sagen und mit allem und vor allem mit sich selbst ein wenig entspannter umgehen. Sich selbst ein wenig den Druck zu nehmen macht schon vieles leichter. :)

curveves-kalender-ausschnitt

 
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