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Diversity in Lingerie

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by SugarShape

diversityinlingerie

Vielfalt in der Wäsche-Werbung – Das ist eine Forderung, die schon länger in verschiedensten Blogs kursiert. Nun haben sich diese Blogger zusammengeschlossen und entsprechende Posts mit dem Hashtag #diversityinlingerie markiert. Die Hoffnung ist, den ohnehin wachsenden Einfluss von Blogs und Social Media zu nutzen, um die Lingerie-Industrie dazu zu bewegen, unterschiedlichere Models zu engagieren.

Gestartet wurde die Kampagne Diversity in Lingerie vor kurzem von der Bloggerin June von bralessinbrasil. Darin fordert sie ihre Leserinnen und Leser dazu auf, Fotos von sich zu schicken, die sie über ihren Blog veröffentlicht. Viele Blogger/innen haben sich ihrem Appell angeschlossen – und dabei geht es nicht nur um verschiedene BH-Größen… Auch in Bezug auf Körperformen, Alter, Hautfarbe oder Art der Darstellung der Models wird deutlich, dass der Handlungsbedarf in der Dessous-Branche noch groß ist. Denn wie viele asiatische Unterwäsche-Models fallen einem beispielsweise spontan ein? Oder wie viele Frauen über 30 kennt man aus der Lingerie-Werbung? Bei mir waren es erschreckend wenige.

Die wenigsten Frauen finden in der Werbung ein Model, mit dem sie sich identifizieren können. Wenn ich eine Werbung sehe, möchte ich denken: „Ja, das sieht bei mir bestimmt auch toll aus“ und nicht „Hach, wenn ich noch mal 10 Kilo abnehme, dann könnte mir das eventuell passen“…

Bei unserem letzten Shooting sahen sowohl das Plus Size Model Claudia (32 Jahre) als auch die zierliche Franzi (21 Jahre) in unseren Dessous toll aus! Und das ist es doch, was gute Wäsche ausmacht: sie schmeicheln jeder Frau.

Wir möchten bei SugarShape verschiedene Frauen zeigen. Der größte Teil unserer Models sind Kundinnen, die sich bei uns beworben haben. Manche haben noch nie vor der Kamera gestanden, andere wiederum haben schon Erfahrung mitgebracht. Uns geht es nicht um Standardmaße, sondern um Ausstrahlung, Charakter und natürlich Kurven, denn es ist ja wichtig, dass die Mädels in unsere Wäsche und somit in unsere Zielgruppe passen. 😉

Es geht uns um Emotionen, Selbstbewusstsein, ein gesundes Körperbild und eine Möglichkeit der Identifikation mit den Models – nicht darum, ein Ideal zu zeigen!

Bis heute haben für uns Frauen von Größe 34 bis 44, kleiner als 1,60 m und größer als 1,80 m, Studentinnen, Krankenschwestern, Ü30er, Weinprinzessinnen, Mütter, blonde, brünette, rothaarige, tätowierte, gepiercte, kurzhaarige und langhaarige Frauen und natürlich Frauen mit den verschiedensten BH-Größen gemodelt – von unserem kleinsten Unterbrustband bis zu unserem größten Körbchen – und jede einzelne ist wunderschön!

Natürlich bearbeiten auch wir unsere Bilder in Photoshop und diskutieren in unserem Team ständig, wie wir unsere Models und unsere Wäsche präsentieren möchten. Wir distanzieren uns jedoch davon, dass man mit einer Bildbearbeitung ganze Körperteile verändert wie Hälse verlängert, Beine streckt oder Hüften verschmälert. Aber jede Frau, egal ob professionelles Model oder Usermodel, möchte in einem schönen Licht und von ihrer besten Seite fotografiert werden. Frauen rücken tagtäglich durch Kleidung, Make Up und Körperhaltung ihre Vorzüge in den Vordergrund und möchten diese dann auch in einem Fotoshooting und ggf. durch eine Nachbearbeitung hervorgehoben wissen. Unsere Erfahrung ist eher, dass die Models selbst noch viel mehr retuschieren würden als wir es im Endeffekt machen.

Bislang haben sich Pickelchen, Falten, Narben, Dehnungsstreifen und kleine Dellen immer als Makel in unseren Köpfen etabliert und daher möchten sich auch wenige Frauen selbst so sehen. Man kann dieses aber auch von einem anderen Standpunkt betrachten und z.B. Dehnungsstreifen einer Schwangerschaft als eine Art Trophäe sehen und stolz drauf sein, was unser Körper alles Wunderbares kann, aber davon sind wir leider in unserer Gesellschaft noch ein wenig entfernt.

Wir hoffen, dass SugarShape in Zukunft Vieles positiv beeinflussen kann und freuen uns auf etliche tolle Shootings mit vielen verschiedenen zauberhaften Frauen!

Was haltet Ihr von der #diversityinlingerie Kampagne? Denkt Ihr, dass sie zu einem Umdenken in der Dessous-Branche führen kann? Fühlt Ihr Euch von Werbung mit dünnen, jungen Models angesprochen oder wünscht Ihr Euch auch andere Körperformen und unterschiedlich alte Models? Was fehlt Euch in der Werbung?

Wir freuen uns über Eure Meinungen und natürlich auch über Bilder von Euch mit dem Hashtag #diversityinlingerie!

***  ENGLISH VERSION  ***

Diversity in Lingerie – This demand has been circulating the blogosphere for some time. Now, these lingerie bloggers have united with the hashtag #diversityinlingerie with the goal of using the growing influence of social media to get the lingerie industry to hire a diverse range of models for their ads.

The campaign Diversity in Lingerie was started recently by blogger June of bralessinbrasil. June asked her readers to send in self-portraits that she then publishes on her blog. Numerous bloggers have followed her example, asking for more diversity in lingerie ads – not only in relation to bra size but also body type, age or skin color. Let’s be honest: How many Asian lingerie models come to your mind? How many women above 30 do you see in underwear ads? I can’t think of any off the top of my head.

Few women find a model in an ad campaign or catalogue who they can identify with. A good fashion ad should make me think “this would look cute on me” instead of “I might be able to squeeze into it, if I loose 10 kilos.”

Our recent campaign shoot featured plus size model Claudia (32) along with petite Franzi (21) and both of them looked amazing in our sets! Because this is what defines good lingerie: It flatters every woman.

We aim to showcase our SugarShape lingerie on different kinds of women. Most of our models are regular customers. Some have never stood in front of a camera before, others have had some modeling experience. We do not select our models based on a certain size, but rather charisma, character and of course curves, since our products have to fit the ladies to begin with. 😉

We want to promote emotions, self-confidence, a healthy body image and the possibility to identify with our models – instead of showing a (questionable) “ideal!”

To date, we have had women modeling for us, ranging from sizes 34 to 44, smaller than 1,60 m and taller than 1,80 m, college students, thirtysomethings, wine princesses, nurses, mothers, blondes, brunettes and redheads, tattooed, pierced, shorthaired and longhaired women and of course ladies with various bra sizes – from our smallest band size to our largest cup – and every single one of them was beautiful!

To be clear, we also use Photoshop to retouch our pictures and we often discuss within our team how we want to present our models and our products. But we distance ourselves from excessive editing techniques that transform whole body parts like extending necks and legs or narrowing hips. However, every woman we have worked with – be it a professional or a first time user model – preferred to be photographed in a flattering light and presented at their best. Day in and day out, women aim to enhance their amenities with clothing, make-up and posture; so it is only natural that they would also want photos of themselves to be accentuated via post-production. From our experience, most models would even like to take the retouching further than we end up doing.

Pimples, wrinkles, scars, stretch marks and bumps have been established as flaws in our heads. Therefore, most women would rather hide them. However, you could see them from a different point of view as well: Why not wear your post-pregnancy stretch marks as a trophy and be proud of the wonderful thing your body achieved? Sadly, our society still seems quite far away from that mindset.

We hope that SugarShape will be able to have a positive influence on “diversity in lingerie” and are looking forward to lots of great photo shoots with many different wonderful ladies!

What is your opinion of the #diversityinlingerie campaign? Do you think it will lead to a rethinking in the lingerie industry? Do ads with young, skinny models appeal to you or would you rather see other body types and ages as well? What do you miss in advertising?

We are looking forward to hearing your point of view and also seeing your self-portraits with the hashtag #diversityinlingerie!

 
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