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Bikinininini…

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by SugarShape

Ihr habt das entschieden, welches Modell SugarShape für den Sommer 2012 produzieren wird und es ist der BIKINI geworden!

Jetzt ist wieder eure ganze Kreativität, euer Geschmack und eure Meinung gefragt:

Welche Farbe soll der erste SugarShape-Bikini bekommen?

Wir haben in den Tiefen unserer Stoffschatzkiste gekramt und die atemberaubensten Sommerfarben für euch zusammengestellt. Jetzt kannst Du Deinen Favoriten wählen und ihm Deine Stimme geben!

Türkis wie der Ozean, gelb wie die ersten Sonnenstrahlen oder grün wie eine Sommerwiese? Du entscheidest!

Hast Du noch Wünsche, Ideen oder Anregungen zum Thema „Bikini“? Dann schick uns eine E-Mail an info@sugarshape.de oder hinterlasse uns hier ein Kommentar!

 
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Fitting Facts #2: „Four Boob Effect“

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by SugarShape

Four Boob EffectVier-Brust-Was? Der „Four Boob Effect“ aka „Four Boob Syndrome“ aka „Quadraboob“ oder auf deutsch „Doppelbrust“ ist u.a. eine Folge von zu kleinen Cups.

Schon mal gesehen? Bestimmt.

Die Brust findet keinen Platz mehr in den Cups und sucht sich ihren Weg über den Rand hinaus… manchmal mehr, manchmal weniger.

Ist bei Dir nicht der Fall?

Check #1: Gib Deinen Boobies ein Zuhause, sodass sie komplett in den Cups liegen und von den Bügeln umfasst werden. Bügel, die auf dem Brustgewebe aufliegen, können gesundheitliche Schäden hinterlassen! Stell also klar, dass der Bügel Deinen kompletten Brustansatz umrandet (auch den seitlichen). Fasse dafür in Deine Cups und streiche die Brust von den Achseln in die Körbchen hinein. Achte auch darauf, dass Deine Träger richtig eingestellt sind, nicht einschneiden, aber auch nicht rutschen.

Check #2:  In jeder Frau steckt doch ein wenig Shakira, also schüttel Deine Schultern und Deine „Cha-Chas“, sodass die Brust locker in die Körbchen fällt. Beug Dich dabei leicht nach vorne über und richte Dich wieder auf. Der Mittelsteg sollte jetzt flach an Deinem Brustkorb anliegen und die Brüste trennen!

Check #3: Stell Dich mit geradem Rücken hin, Schultern locker und drehe Dich seitlich zum Spiegel. Sieh nach, ob Deine Cups Deine Brust immer noch einrahmen und der obere Cuprand sauber abschließt.

Wenn Dein Dekolleté jetzt einen „Four Boob Effect“ aufweist und die Cups in Deine Brust einschneiden, dann sind Deine Körbchen zu klein für Deine Kurven.

Oft ist auch das Unterbrustband zu weit gewählt und die Cups können nicht vernünftig am Körper gehalten werden. HIER geht’s zur Checklist Deines Unterbrustbandes!

Um Deine richtige SugarShape-Größe zu finden, besuche unser „So passt’s!“ und bestell Dir Dein kostenfreies Maßband!

Noch bis zum 1. April gibt es 10% Rabatt für Vorbestellerinnen auf das ganze Sortiment!

 
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Interview mit SugarShape Model Charlotte: „Den SugarShape BH hätte ich am liebsten gar nicht mehr ausgezogen“

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by SugarShape

Weil wir von Euch so ein überwältigendes Feedback zu unseren User Models bekommen, wollen wir Euch unsere SugarShape Girls gerne näher vorstellen. Unser Neuzugang für die „Dolce Vita“-Kollektion, die bezaubernde Charlotte, macht den Anfang. Sie begeisterte uns beim Casting nicht nur durch ihr wunderhübsches Gesicht und ihre atemberaubenden Kurven, sondern auch durch ihr ansteckend fröhliches Gemüt und ihr intelligentes Köpfchen. Vor unserer Kamera hat sie sich dann als wahres Naturtalent entpuppt. Eine echte Traumfrau!

Hallo Charlotte, wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich bei SugarShape als Model zu bewerben?
Von selbst wäre ich nie auf die Idee gekommen mich je irgendwo als Unterwäsche-Model zu bewerben. Die Idee kam von einem Freund, der mir von SugarShape erzählt hat. Ich fand den Vorschlag zwar erst mal absurd, aber so richtig losgelassen hat mich der Gedanke die folgenden Wochen nicht, also hab ich mich beworben. So ein Shooting ist schließlich eine besondere Erfahrung und ich war gespannt auf das Ergebnis…

Hattest Du bereits Modelerfahrung?
Ich stand zwar schon mal als Model vor der Kamera, aber das waren immer kleine, durch private Kontakte zustande gekommene, Shootings (z.B. für Portfolios).

Wie hast Du das SugarShape Shooting erlebt?
Die Atmosphäre beim Shooting war sehr angenehm und vor allem ungezwungen . Natürlich kostet es erst mal Überwindung sich vor „fremden“ Menschen in Unterwäsche zu präsentieren, aber schon die Begrüßung als ich ankam war so nett, dass ich mich von Anfang an wohl und gut aufgehoben gefühlt habe. Und nach ein paar Minuten war es dann auch „normal“ nur in Dessous fotografiert zu werden.

Sind die Fotos so geworden, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Noch viel, viel besser. Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf!

Wie hat Dein Umfeld auf die Fotos reagiert?
Ich hab nur ein paar guten Freunden von dem Shooting erzählt und einigen die Fotos gezeigt. Nicht jede meiner Freundinnen hätte das Shooting auch gemacht, aber die Fotos finden alle toll.

Was hast Du bisher für Erfahrungen auf der Suche nach dem perfekten BH gemacht?
Ich bin eine Frau, ich liebe shoppen! Beim BH-Kauf stößt meine Shopping-Leidenschaft allerdings an ihre Grenzen. Nur wenige Dessous-Firmen produzieren BHs mit einem Unterbrustmfang von 65 cm, deswegen ist das immer eine mühselige Suche. Zumal die meisten Modelle, was den optischen Aspekt angeht, ihr Geld einfach nicht wert sind! Da kommt es schon mal vor, dass man sich aus purer Verzweiflung eine kleinere Oberweite wünscht…

Du besitzt nun als eine der ersten Frauen überhaupt ein „Dolce Vita“ Set, welches Du nach dem Shooting mit nach Hause nehmen durftest. Hat es den Praxistest schon bestanden?
Auf jeden Fall! Ich „musste“ das Set natürlich sofort tragen und den BH hätte ich am liebsten gar nicht mehr ausgezogen. Der Sitz ist perfekt, nichts schneidet ein oder drückt und gleichzeitig macht er ein tolles Dekolleté. Wenn man es nicht besser wüsste könnte man glatt vergessen, dass man einen BH trägt!

Was gefällt Dir besonders an SugarShape?
Ich find´s toll, dass der Buchstabenwirrwarr um die Körbchengröße abgeschafft wurde. Ich bin mental schon darauf vorbereitet mich jedes Mal „rechtfertigen“ zu müssen, wenn ich jemandem erzähle, welche Körbchengröße ich habe. Die meisten Leute stellen sich unter 65 E eine riesige Oberweite vor, der ich nicht gerecht werde… Ab jetzt heißt es nur noch: 65 / 85!
Am meisten gefällt mir aber, wie viel Liebe bei der Produktion eines BHs ins Detail gesteckt wird: Angefangen bei kleinen Accessoires wie den Bra-Charms, über die Abstimmungen, bei denen die Kundinnen selbst das nächste Modell bestimmen können, bis zu den Models, die die Wäsche präsentieren: ganz normale Frauen, denen man täglich im Alltag begegnet. Das besondere an SugarShape für mich ist, dass so nah an und mit den Kundinnen gearbeitet wird.

Welchen Tipp kannst Du anderen Mädels geben, die auch überlegen, sich bei SugarShape als Model zu bewerben?
Lasst die Selbstzweifel sein und überlegt nicht lange! Wenn ihr Lust habt einmal ein SugarShape-Model zu sein, dann legt es drauf an und bewerbt euch. Das Shooting und die Fotos sind diese Erfahrung auf jeden Fall wert.

Und was machst Du so, wenn Du nicht gerade als Dessous-Model vor der Kamera stehst?
In meinem normalen Leben, fernab von Shootings, arbeite ich auf meinen Bachelor-Abschluss zu und verbringe meine freie Zeit am liebsten unterwegs mit Freunden, egal ob beim Kaffee trinken, shoppen oder ausgehen. Nur still sitzen kann ich einfach nicht.

Vielen Dank für das Interview!

Kurvenstars aufgepasst:
Hier könnt auch Ihr Euch als SugarShape Model bewerben!

 
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Curveman: Von Männern und Maßbändern

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by SugarShape

Männer und Unterwäsche, das ist so ein Thema. Aktuell ist in der Werbung ein bekannter Fußballer halbnackt in mehr oder weniger attraktiven Unterhosen zu bestaunen. Und da ist die Situation wieder mal offensichtlich: um Unterwäsche zu begutachten, muss man sich nackig machen. Zum Glück gibt es da bei Männern in den meisten Fällen nur drei Größen: S, M und L. Damit ist die männliche Anatomie wohl ganz gut abgedeckt. Wenn man seine Größe kennt, ist das Anprobieren eigentlich nicht nötig. Man packt seine Unterwäsche in die Einkaufstasche und geht zur Kasse, so einfach ist das bei Männern. Klar, ein paar Grundformen gibt es noch, aber da sind Männer auch sehr treu. Einmal Boxer, immer Boxer. Einmal Brief, immer Brief…

Einigermaßen einschüchternd ist der Aufwand bei Frauen. Ich bekomme ja einiges mit von den Anstrengungen, die SugarShape betreibt, um die ideale Passform zu kreieren. Ich frage mich, wie das bei Männern wäre, wenn diese sich mit ihrer Anatomie so intensiv auseinandersetzen müssten.
Ich sage nur: Länge, Durchmesser, Form!

Es würde wahrscheinlich nur gelogen werden: „Ich habe doch nicht solche Maße, niemals!“ Dann müssten Männer immer mit falsch sitzenden Teilen vorlieb nehmen, weil sie sich stets größer einschätzen würden, als sie wirklich sind. Sehr witzig wäre dann auch der Versand von Maßbändern. „Brauch ich nicht, ich kenne meine Maße, Baby!“

Also, Respekt vor Euch Frauen, wie Ihr mit Eurer Anatomie, Weiblichkeit und Euren Rundungen umgeht. Und noch etwas: Ich bin so stolz, dass ich nach ungefähr einem Jahr endlich das so unendlich komplizierte Größensystem der Frauenunterwäsche verstanden habe (Quantenmechanik ist nix dagegen). Und noch cooler finde ich, dass SugarShape mit dem Wahnsinn endlich Schluss gemacht hat. Ich muss gestehen, dass ich die Vorstellung, wie Frauen Ihre SugarShape-Größe ermitteln, auch noch ziemlich sexy finde. Schlimm, nicht wahr? 😉

Doch ein kleines Mysterium bleibt doch noch zurück. Auch eine Handvoll Männer haben sich auf sugarshape.de ein kostenfreies Maßband bestellt. Was sie wohl damit vorhaben…?

 
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Fitting Facts #1: Unterbrustband

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by SugarShape

Der Frühling ist da!

Was mich gleich zum Thema BH-Fitting bringt… „Wie das denn?“, fragst Du Dich? Ganz einfach: Die Temperaturen steigen, die Klamotten werden knapper und somit sieht man auch immer besser, was Frau so drunter trägt…

In der Fußgängerzone, im Café, in der Disco, überall sehe ich wunderhübsche Mädels, denen das Unterbrustband Richtung Norden wandert. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch noch ungesund für den Körper. Ich möchte dann immer auf die Schulter tippen und mit ihnen über ihre BHs reden, aber das geht natürlich nicht… Deshalb jetzt hier die Fitting Facts für ein passendes Unterbrustband!

Du weißt nicht, ob Du den passenden BH trägst? Kein Problem, 80%-90% der Frauen kennen ihre richtige Größe nicht!

Check #1: Bück Dich mal nach unten, komm wieder hoch und streck die Arme in die Luft. Nun stell Dich seitlich zum Spiegel und sieh nach, ob Dein Unterbrustband noch parallel zum Boden an Deinem Körper anliegt. Ist es hochgerutscht?

Check #2: Zieh Dein Unterbrustband mal vom Körper weg… Passt Deine Faust locker zwischen Band und Rücken?

Check #3: Ein neuer BH sollte am besten nur im ersten Haken zu schließen sein, da er sich mit einiger Tragezeit und mehreren Wäschen noch weiten wird. Kannst Du Deinen BH ganz einfach komplett schließen oder könntest Du ihn sogar zuknoten?

Wenn auch nur ein Check-Punkt zutrifft, trägst Du wahrscheinlich ein zu lockeres Unterbrustband.

80% der Unterstützung kommt vom Unterbrustband (bei einem passenden BH). Nur 20% der Last verteilen sich auf die Träger. Wenn nun aber durch ein zu groß gewähltes Band kein Support gewährleistet werden kann, entstehen leicht Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder sogar Verformungen an den Schultern. Der BH sollte eng anliegen, Dich aber nicht beim Atmen oder in der Bewegungsfreiheit einschränken.

HIER noch ein kleines Rechenbeispiel von unserer wunderbaren Gastbloggerin Denocte:

„Mit Unterbrustumfang 68cm und Brustumfang 86cm bin ich eine von vielen, vielen Frauen, die in herkömmlichen Läden in 70A oder B gesteckt werden. Passen würde, rein vom Körbchenvolumen her, vielleicht 70C – aber auf die Idee, das anzuprobieren kam ich nie, ganz gefangen in dem Gedanken: „A=klein und C=groß“…

Und jetzt eine Denkaufgabe: Wenn ein handelsübliches 70er Band sich auf +90cm dehnen lässt… kann das dann auch nur ansatzweise stützen? Natürlich nicht! Also brauche ich 65er Bänder. Und jetzt viel Spaß bei der Suche nach einer 65D in handelsüblichen BH-Läden: Von ausgelacht bis beschimpft wurde ich schon so ziemlich alles.“

Mit einem passenden, eng anliegenden Unterbrustband kann es anfangs etwas ungewohnt sein, aber auf längere Sicht möchte man diesen Komfort nicht mehr missen. Alles hält, alles wird gestützt, die Haltung verbessert sich und *pssst!* Frau wirkt schlanker, kurviger, selbstbewusster,…! 😉

Bei SugarShape findest Du kinderleicht Deine richtige Größe! Wir schneidern unsere Wäsche so, dass sie Dich optimal unterstützt!

Besuche unsere „So passt’s!“ – Seite und miss Dich gleich aus! Kein Maßband zu Hause? Kein Problem – Wir schicken Dir eins zu! Kostenlos!

Noch bis Sonntag gibt es phänomenale 15% Frühbestellerinnen-Rabatt auf die gesamte Kollektion!

Aber eine Frage bleibt noch: Warum hat mir das noch nie jemand gesagt und erklärt?

Die Wäscheindustrie, die Textilketten, die kleinen Boutiquen, sie wollen alle eins: verkaufen. Und momentan gibt es sehr wenige bis gar keine Marken und Geschäfte, die das Prinzip eines gut sitzenden BHs verstanden haben. Also wird verkauft, was da ist! Und das sind meist viel zu große Unterbrustbänder und viel zu kleine Cups.

Ich selbst stand oft genug in einer Umkleidekabine, das Band verabschiedete sich schon Richtung Nacken und die Körbchen waren auch VIEL zu klein. Kommentar der Verkäuferin: „Sitzt doch super!“ Ahja…

Was sind Deine Fitting-Erlebnisse?

 
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BH-Bloggerin Denocte: Auch kleine Brüste brauchen ein passendes Zuhause!

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by SugarShape

Warum interessierst ausgerechnet DU dich für so komische BHs?

… habe ich vor allem zu Beginn meiner Liebe zu passenden BHs sehr oft gehört. Schließlich bin ich ja mit kleinen Brüsten „gesegnet“ und „kann doch eh alles vom H&M tragen“ und die Beschäftigung mit passenden BHs ist in meinem Größenspektrum ja nur „Spinnerei“.

Solche Aussagen sind nicht nur ziemlich unnett, sondern auch schlichtweg nicht zutreffend. Ich verwende ja nicht Stunden um Stunden für Recherche, wenn ich auch im H&M in der Einkaufsstraße einfach einen passenden BH kaufen könnte – so viel Zeit habe ich nun wirklich nicht. 😉

Warum also brauchen auch wir „kleinen“ Frauen bessere BHs?

Ein kleiner Rückblick in eine BH-Jugend, die genauso vielleicht nie stattgefunden hat, aber im Großen und Ganzen exemplarisch für viele Frauen und Mädchen mit kleinen Brüsten ist:

Ich war immer „die mit dem kleinen Busen“ in der Schule. Die manchmal deswegen auch aufgezogen wird, die sich deshalb nicht gerne beim Sportunterricht mit der Klasse umzieht. In Film und Fernsehen sieht man nur „perfekte“ Brüste, ich war auch noch nicht in einem Alter, wo man vielleicht regelmäßig in die Sauna geht und ein großes Spektrum an menschlicher Realität erfährt (übrigens eine tolle Erfahrung zur „Erdung“ um ein bisschen realistischere Vorstellungen von echten Menschen ohne Photoshop zu bekommen), und immer wieder kommt der Gedanke auf: „Warum gerade ICH?“ Unterwäschekauf ist eine unangenehme Erfahrung: im Regal zur kleinsten Größe schleichen und beschämt an der Kasse bezahlen.

Der richtig große Frust kommt dann aber, wenn du in einem hochwertigen Unterwäscheladen von einer arrogant dreinschauenden Dame gemustert wirst, entschieden wird, dass du „eine kleine Brust“ hast und demnach „ein A-Körbchen“ tragen solltest. (Anmerkung: Dass die Buchstaben immer in Relation zum Unterbrustband gesehen werden müssen und „ein A-Körbchen“ genauso wenig aussagt wie „ein Schuh voll“ wusste ich damals natürlich noch nicht…) Zuhause dann der Frust, wenn sogar der kleinste BH zu groß erscheint.

Einige Jahre vergingen, immer der Griff zur 70A und damit wuchs die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper heran. Natürlich war es meine Schuld, keine passende Wäsche zu finden. Schließlich hatte ich ja schon die kleinste Größe probiert, und immer noch nicht reingepasst. Von „Stützen“ und Halt war bei den Modellen keine Rede, sie hingen halt flach um mich herum und… waren da. Die Träger waren locker und rutschten von den Schultern und generell war dieses BH-Monstrum einfach nur ein unbequemes Übel. Hübsche Wäsche war oft ein Fremdwort, denn in diesen „Kindergrößen“ – Zitat nicht nur einer Wäscheverkäuferin – hatte man zwar die volle Auswahl an Snoopy und Hello Kitty, aber vielleicht mal ein bisschen sexy oder edel war schwierig zu finden.

Und mit dem Frust wächst die Unzufriedenheit und in manchen Fällen auch wirklich der Hass gegen den eigenen Körper. Ein wirklich schlechter Start ins Erwachsenenleben, wenn man seinen eigenen Körper hasst.

Aber: Was uns keiner gesagt hat: nicht wir sind das Problem. Das Problem ist viel mehr, dass ich einfach noch nicht den richtigen BH probiert habe. Das ist aber nicht meine Schuld – denn meine BH-Größe ist in Europa ziemlich schwer zu finden. Und ich bin wahrlich nicht überdurchschnittlich schlank, klein oder sonstwas. Sehr häufig brauchen gerade Frauen mit kleiner Oberweite auch sehr kleine Unterbrustbänder – und die sind kaum erhältlich in österreichischen oder deutschen Läden.

BH zu weit

Wenn das Band viel zu weit ist...

Ein Rechenbeispiel als Einschub: Mit Unterbrustumfang 68cm und Brustumfang 86cm bin ich eine von vielen, vielen Frauen, die in herkömmlichen Läden in 70A oder B gesteckt werden. Passen würde, rein vom Körbchenvolumen her, vielleicht 70C – aber auf die Idee, das anzuprobieren kam ich nie, ganz gefangen in dem Gedanken: „A=klein und C=groß“…

Und jetzt eine Denkaufgabe: Wenn ein handelsübliches 70er Band sich auf +90cm dehnen lässt… kann das dann auch nur ansatzweise stützen? Natürlich nicht! Also brauche ich 65er Bänder. Und jetzt viel Spaß bei der Suche nach einer 65D in handelsüblichen BH-Läden: Von ausgelacht bis beschimpft wurde ich schon so ziemlich alles. 😉

Aber: Es gibt BHs, die mir und anderen Frauen mit meinen Maßen (und auch mit noch kleineren Maßen) passen. Oft tragen Frauen in meinem Größenspektrum viel zu weite Bänder und viel zu kleine Körbchen. Im Gegensatz zu Frauen mit viel Brust fallen die schlecht sitzenden BHs zwar nicht so stark auf, trotzdem passen sie nicht, stützen nicht und die Bügel drücken aufs Brustgewebe (fällt natürlich nicht auf, wenn das Band viel zu weit ist).

Kleine BH-Kunde:
Die Bügel eines gut sitzenden BHs sollten schön um das Brustgewebe herumlaufen, der Steg anliegen, das Band eng aber bequem sein. Sind die Körbchen zu klein, drücken auch oft die Ränder des Cups in das Brustgewebe – ja, auch das ist in meinem Größenbereich möglich! 😉 Das Unterbrustband sollte parallel zum Boden um den Körper verlaufen und nicht in den Nacken rutschen.
Ob der BH, den man gerade trägt, ungefähr passt, kann man anhand dieser Checkliste einfach kontrollieren. Ist das Band zu weit, kann man es einfach hinten mal enger halten und dann checken, ob vorne die Körbchen immer noch passen…

Für mich hat sich durch das Tragen von passenden BHs wirklich viel verändert. Ja, es sind „nur“ BHs – aber alleine dadurch wurde mein Selbstbewusstsein gestärkt, meine Haltung hat sich verbessert und ich will nicht mehr zuallererst, wenn ich heimkomme, dieses pieksende Ding ausziehen – weil es jetzt ja passt! Das Herumzupfen an Trägern und Körbchen alle halbe Stunde gehört der Vergangenheit an.

Denocte

Denocte

Und das Beste:
Wir sind nicht „zu klein“ für „normale“ BHs. Es ist nicht unsere Schuld, dass nichts passt. Wir müssen nur an der richtigen Stelle suchen!

Und SugarShape füllt da wirklich eine Lücke in Deutschland und Österreich, auch in meinem Größenbereich. Denn nicht wir sollen uns der Mode anpassen, sondern die Mode soll sich auch irgendwie den Menschen, die hier leben, anpassen.

Ich freue mich deshalb schon sehr auf die weiteren SugarShape-Modelle, denn mit meinen 69/86 werde ich, tadaa, in ein 70/87,5 Modell von SugarShape ziemlich gut hineinpassen!

Liebe Grüße,
Eure Denocte

 

Dieser Gast-Blogpost wurde von der wunderbaren Denocte aus Österreich geschrieben, deren BH-Blog Kurvendiskussionen wir Euch wärmstens empfehlen können!
SugarShape gibt übrigens auch „kleinen“ Brüsten ein Zuhause: So passt’s!

 
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Curveman: Der alte Affe Schwerkraft oder der Apfel der Verführung

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SugarShape SchwerkraftApfel, Apple, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um den viel zu früh verstorbenen Steve Jobs, sondern um Sir Isaac Newton. Newton hat im hohen Alter selbst die Legende geschaffen wie er auf die Entdeckung der Schwerkraft kam (und das klingt dann auch fast schon wieder nach Jobs). Ihr kennt die Geschichte bestimmt: der Apfel, der Newton auf den Kopf fällt und er fragt sich dann, warum der Apfel vom Himmel fällt und der Mond (der schon am Himmel sichtbar war) nicht.

Diese Geschichte ist nur so gespickt mit religiöser Symbolik. Der Apfel fällt ja nicht einfach vom Himmel, sondern von einem Apfelbaum und das führt den belesenen Bildungsbürger unweigerlich zum „Baum der Erkenntnis“. Und von diesem Baum sollte man nicht essen, zumindest nicht, wenn es einem im Paradies gefällt. Schuld an der ganzen Geschichte hat (laut Genesis, das Alte Testament, nicht die Band!) selbstverständlich eine Frau. Lingeriemäßig war Eva bis dahin ja eher unbedarft und deshalb wollen wir an dieser Stelle dem „Baum der Erkenntnis“ und der lieben Schlange ausdrücklich danken, denn ohne sie gäbe es die weltweit erste Lingerie-Linie nicht (modern und hip war diese Kollektion übrigens, weil total Bio und garantiert kompostierbar).

Aber jetzt zurück zu Newton und der Gravitation. In einer Fabrik für Elastikbänder werden zum Beispiel die Längendehnungskoeffizient von verschieden Trägern ermittelt.  Um bei SugarShape einen besonders guten Tragekomfort zu erreichen, haben die beiden Gründerinnen daher verschiedene Materialien in einem speziellen Labor untersuchen lassen.  Um die Sache verständlich zu machen, wurde der Begriff Kilogramm benutzt, um die Kräfte zu beschreiben. Stimmt natürlich nicht (und das wussten die Männer in den weißen Kitteln natürlich auch), denn es geht nicht um Kilos, sondern um die Schwerkraft!

Das Design und die Konstruktion der BHs hat daher ganz viel mit Sir Isaac Newton zu tun, denn genau genommen braucht man für BHs, die am Äquator getragen werden ein ganz klein bisschen weniger Halt als für die BHs der Kundinnen, die am Nord- oder Südpol herumlaufen möchten. Warum? Weil die Gravitation am Äquator 0,5% schwächer ausfällt als an den Polen.

Wenn Frauen irgendwann auf dem Mars oder noch besser auf dem Mond spazieren gehen sollten, hätten BH Designer im wahrsten Sinne des Wortes „leichtes Spiel.“

Auf der Erde hingegen liegt die ganze Kunst in der geschickten und wohl überlegten Überlistung des alten Affen namens Schwerkraft. Es geht um Zugkräfte, Lastverteilung und Biegespannung der Metallbügel. Da steckt viel Technik dahinter und viele kluge Köpfe haben Monate lang geschwitzt und gerechnet, um Euch die erste Kollektion (die jetzt bestellbar ist) mit dem besten Tragekomfort und der schönsten Passform zu präsentieren.

Ich persönlich freue mich auch schon auf die Kollektion für die ISS (International Space Station) und dem Modell aus Carbon aber SugarShape fängt ja gerade erst an. Also, ich wünsche Euch viel Spaß mit Eurer neuen Lingerie!

 
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